Ästhetische Chirurgie

Posted by Stoni on March 10, 2008  •  Comments (64)  • 

Unter dem Begriff Ästhetische Chirurgie sind operative Eingriffe ohne medizinisches Krankheitsbild zu verstehen und werden auch als "Schönheitsoperation" oder "kosmetische Operation" bezeichnet. Da hierbei keine Operationsindikation vorliegt, ergibt sich die Notwenigkeit der Durchführung stets aufgrund subjektiv wahrgenommener Schönheitsmakel.

Der Patient zielt lediglich auf die Verschönerung seines Körpers und somit auf die Verbesserung des eigenen Aussehens. Der Entschluss zu einer Schönheitsoperation kann durch psychische Belastungen mit der Wahrnehmung des individuellen Erscheinungsbildes entstehen. In extremen Fällen wird von einer Dysmorphophobie, der krankhaften Körperbildstörung, ausgegangen. Die Operation soll zur Herstellung der eigenen Idealvorstellung führen. Auch daher liegt die wesentliche medizinische Aufgabe des Chirurgen in der Beratung des Patienten. Im Rahmen eines ausführlichen Beratungsgespräches wird hierbei insbesondere auf die Operabilität, d.h. die Möglichkeit der Durchführung der gewünschten Operation, eingegangen. Ebenso erfolgt eine objektive Risikoabwägung in Bezug auf eventuelle Komplikationen und eine Einschätzung der Erfolgswahrscheinlichkeit.

Die bekanntesten und am häufigsten vorgenommenen ästhetischen Eingriffe sind die Straffung, Verkleinerung und Vergrößerung der weiblichen Brust, die Fettabsaugung, Faltenbehandlung und die Plastische Chirurgie. Letztere umfasst in diesem Zusammenhang die Gesichtsstraffung, das Anlegen der Ohren und die Korrektur von Nase und Lippen.

Neben den üblichen Operationsrisiken birgt die Ästhetische Chirurgie die Gefahr des Nichtgefallens von erzielten Resultaten, da dies abhängig von der Schönheitswahrnehmung des Patienten ist. Zudem besteht das Risiko der Narbenbildung.